Aus der eigenen Schatztruhe schöpfen

 

Wünschst Du Dir mehr Vitalität und Leichtigkeit?

Möchtest Du Deine Kreativität mehr ausleben?

Stehen wichtige Entscheidungen an?

Sind Weitsicht und andere Aussichten als bisher gefragt?

 

Kennst Du dieses «Gefühl im Bauch» , das eigentlich weiss, wie es ist, aber dies oft nicht genügend klar sagt?

Aus diesem anfangs diffusen Körperwissen können neue Erkenntnisse und oft erstaunlich klare Antworten auf persönliche Fragen entstehen. Das, was ins Stocken geraten ist, kann somit wieder ins Fliessen kommen.

Seit über 15 Jahren mache ich mit Focusing bei mir und anderen Menschen erstaunliche und erfreuliche Erfahrungen. Ich erlebe, wie die damit gewonnenen persönlichen Aha- Erlebnisse sich konkret im Alltag entfaltend und beflügelnd auswirken. Schwierigen Umständen kann ich mit Focusing in einer von innen heraus veränderten Haltung begegnen. So können sie zu willkommenen Herausforderungen werden und sich somit verändern und auflösen. Es sind oft die kleinen, unscheinbaren Prozesse, die dann doch Grosses bewirken können.

Der amerikanische Philosoph Prof. Eugene Gendlin (1926-2017) entwickelte aus seiner Jahrzehnte langen Forschungsarbeit zusammen mit Carl Rogers Focusing als Methode, welche auf dem Körperwissen und dem «felt sense» beruht. Er beobachtete, dass Menschen, welche sich in Prozessen nachhaltig in die gewünschte Richtung veränderten, alle etwas gemeinsam hatten: Den aufmerksamen Umgang mit körperlichen Zeichen und Informationen und den inneren Dialog zwischen Körper und Verstand.

Als Focusing Trainerin begleite ich Dich gerne dabei, neue oder endlich wiedergefundene Pfade und Deine nächsten Schritte in die von Dir gewünschte Richtung zu entdecken.

Weitere Informationen über Focusing findest Du auf https://www.focusingswitzerland.ch, https://focusing.ch/

 

 

Focusing-Begleitung

für Menschen mit Neugierde

an ihrem inneren Reichtum und dem Wunsch,

das für sich Stimmige daraus entstehen zu lassen

 

WER:                      Béatrice Gründler, Focusing-Trainerin, Dozentin, Musikerin, Autorin

WO:                        Alte Zollstrasse, 20, 8260 Stein am Rhein

Kosten:                   CHF 100.-/60’-Sitzung

Kontakt, Infos:        052 242 00 94, beatrice.gruendler@ein-klang.com, www.ein-klang.com

 

Was ist Focusing?

Focusing ist eine Prozessarbeit und zugleich eine Haltung, welche davon ausgeht, dass Fragen, Themen und Erfahrungen die uns bewegen und gleichzeitig auch deren Antworten in unserem Körper gespeichert sind. Focusing wird meist in einem Zweiersetting angewendet, aber auch die Anleitung mit Gruppen ist eine hilfreiche Möglichkeit, persönlichen Fragen nachzugehen und unterstützt bei

·        wichtigen Entscheidungen

·        der Klärung von inneren und äusseren Konflikten

·        Standortbestimmung und persönlicher Weiterentwicklung

·        kreativen Prozessen

·        Lösung von Blockaden

·        gesundheitlichen Beschwerden

Unser Körper spürt in einer Situation eine ganze Palette von Aspekten. Dies tut er nicht analytisch, sondern ganzheitlich und oft vage. Das innere Wissen um Lösungen ist uns trotz oder gerade wegen intensiven Fühlens nicht ohne weiteres bewusst zugänglich, sodass wir es hilfreich nutzen könnten.

Gewöhnlich übergehen wir «dieses mulmige Gefühl im Bauch» nämlich aus Unachtsamkeit, vielleicht aus momentaner Überforderung oder weil uns zu vieles ablenkt. Aber genau in dieser Wahr-Nehmung sind weiterführende Informationen verborgen, die uns darauf hinweisen, was genau eine Situation oder Angelegenheit für uns eben mulmig, interessant oder beängstigend macht und wie wir damit sinnvoll umgehen können.

Das für ein Thema oder Problem unkonkret und dennoch deutlich Wahrgenommene nennt Eugene Gendlin, der Gründer der Focusing-Arbeit «Felt Sense». Es ist die 'verpackte' Information von etwas, welche es zuerst anzunehmen, dann ins Bewusstsein zu holen und darauf inhaltlich zu verstehen gilt. Dieser «gefühlte Sinn»  zugänglich und verständlich werden zu lassen, einen gesunden Abstand dazu zu gewinnen und dann auch einen ganz eigenen Weg zu finden, wie es anzuwenden ist, nennt er einen Focusing-Prozess. Auf der Grundlage von Jahrzehnte langer Forschung extrahierte er sechs Schritte, welche in so einem Prozess beobachtbar sind. Undramatisch verändern sich dabei innere Zustände und belastende Emotionen, gerade so wie Eisklumpen auftauen und somit wieder in Fluss gebracht werden.

 

Wie geht Focusing?

Im Focusing ist das wertfreie Wahrnehmen und Akzeptieren dessen, was ist eine Voraussetzung, damit sich bewegen und öffnen kann, was sich in schwierigen Situationen Schritt für Schritt ändern möchte. Lösungen und Antworten zu finden geschieht in sechs Schritten, welche in der Abfolge, und dennoch auf eine spielerische Art, sehr effizient sind. Es ist eine Frage der Konzentration, dass jemand sich auf die Gegenwart einlassen kann und sich nicht in den Kopf verschanzt, der meint, alles zu wissen. Unser Verstand repetiert wie eine Schallplatte mit einem Sprung Informationen, Muster und Überzeugungen. Davon Freiraum zu schaffen und sich für das Unbekannte, Unklare zu öffnen, bedarf Mut, Neugierde und auch eine gewisse «Narrenfreiheit». Der wissende Körper bringt im Prozess Empfindungen, Bilder und diffuses Wissen hervor, welche der Verstand dann versucht zu erfassen und in Worte zu übersetzen. Focusing ist also nicht eine gefühlvolle Nabelschau, bei der wir uns in unseren – oft unangenehmen- Wahrnehmungen oder Emotionen suhlen. Es ist eine Arbeit, bei der der Körper und der Verstand miteinander ganz fein kommunizieren und somit immer wieder überraschendes Neuland entsteht. Oft mutet das in einem Focusing-Prozess neu Entdeckte auch gleichzeitig selbstverständlich an, denn die gefundenen Antworten, im Teamwork von Körper und Verstand entstanden, sind in dem Sinne nicht fremd, sondern annehmbar, umsetzbar und somit auch nachhaltig.

 

Woher ?

Focusing wurde in den 60 er Jahren vom Philosophie- und Psychologieprofessor Eugene Gendlin entwickelt, der an der Universität Chicago lehrte und zusammen mit Carl Rogers im Bereich der personenzentrierten Psychotherapie forschte. Er wollte herausfinden, was es genau auslöst, dass Menschen sich nachhaltig in die Richtung verändern, die sie sich wünschen. Er fand heraus, dass die Art, wie Menschen erfolgreich an sich arbeiten, gewisse Merkmale aufwies. Diese fasste er in sechs Schritte eines Prozesses zusammen, welche er als Focusing bezeichnete. Es war ihm ein grosses Anliegen, dass «dieses Konzentrat» Focusing, was neben der Methode auch eine Haltung bedeutet, als Hilfe zur Selbsthilfe für viele Menschen zugänglich gemacht wird. Er und seine MitarbeiterInnen erforschten und überprüften die Methode empirisch über viele Jahre. Seine Thesen, welche über das Focusing hinausgehen, fundierte er mit umfangreichen Forschungen und einem breiten Kontext aus transdisziplinären Wissenschaften, welche er in vielen Büchern, oft auch zusammen mit weiteren Autoren und Wissenschaftlern darlegte. Die erweiterte Denk- und Arbeitsweise, welche Focusing zugrunde liegen, nannte er Thinking at the Edge, TAE.

In der künstlerischen Arbeit ist Focusing ein hilfreicher Wegbegleiter, da es auch kreative Prozesse initiieren und unterstützen kann. Sich selbst im künstlerischen Tun beobachten, reflektieren und seine ganz eigene Ausdrucksweise immer wieder neu zu finden, sind Focusing-Prozesse pur. 

 

Für wen?

Focusing kann eigenständig und auch ergänzend zu anderen Methoden der Prozessbegleitung praktiziert werden. Es wird weltweit gelehrt und praktiziert und es gibt Focusing Institute auf allen Kontinenten.

Focusing wird in folgenden Kontexten angewendet:   

§  in Beratung, Coaching und Supervision

§  in der Pädagogik (Schule, Erwachsenenbildung)

§  im Management (Planung, Entscheidungsfindung, Kommunikation)

§  im künstlerischen Arbeiten und kreativen Denken

§  in der Gesundheitsvorsorge

§  in der Psychotherapie

§  in der spirituellen Praxis

                                                                                   Béatrice Gründler, Stein am Rhein, den 12. Juli 2017

Links für weitere Infos:

https://www.focusingswitzerland.ch

https://de.wikipedia.org/wiki/Focusing

www.focusing.org

www.focusingforum.ch

 

Literatur

Feuerstein, Müller, Weiser Cornell (Hrsg.) (2000) Focusing im Prozeß. GwG Verlag, Köln

Gendlin E.T. (2015) Ein Prozess-Modell: Körper - Sprache - Erleben, Herausgegeben und übersetzt von Donata Schöller und Christiane Geiser, Verlag Karl Alber, München

Gendlin, E.T., Schoch, K. (2012) Focusing. Selbsthilfe bei der Lösung persönlicher Probleme. Sachbuch 60521 Rororo, Hamburg

Gendlin, E.T. (1987) Dein Körper - Dein Traumdeuter. Otto-Müller-Verlag, Salzburg

Gendlin, E.T. (1997). Focusing-orientierte Psychotherapie. Ein Handbuch der erlebensbezogenen Methode. J. Pfeiffer Verlag, München

Gendlin E.T., Wiltschko, J.  (1999) Focusing in der Praxis. Eine schulübergreifende Methode für Psychotherapie und Alltag. Pfeiffer Verlag, München

Moor- Zuellig E. (2017) Körperweisheit. Wie Sie mit Focusing ihre Körperintelligenz nutzen. Goldegg Verlag, Berlin

Stumm G., Wiltschko J., W. Keil, (2003) Grundbegriffe der Personenzentrierten und Focusing-orientierten Psychotherapie und Beratung, Pfeiffer Verlag, München

Unger S., (2004) Das schaffst Du nie! Über den Umgang mit den inneren Kritikern, Kreuz-Verlag

Weiser Cornell, A. (2013) Die Kunst des Annehmens: Leben und Arbeiten mit Focusing, Books on Demand GmbH, Norderstedt

Weiser Cornell, A. (1997) Focusing. Der Stimme des Körpers folgen. Rororo, Hamburg

Filme

Anne Weiser: Learning Focusing    https://www.youtube.com/watch?v=ZwzdkKARWrw / 15.07.2017

Eugene T. Gendlin:  Why Focusing works;    https://www.youtube.com/watch?v=lvjpT2pI2_Q/ 15.07.2017

Eugene T. Gendlin:  Beyond words  https://www.youtube.com/watch?v=k25EsOCv7k4  /15.07.2017

Eugene T. Gendlin:  Thinking at the edge   https://www.youtube.com/watch?v=Wv7rXHHBXDU /15.07.2017

 

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